Naturwissenschaften

Biologie, Chemie und Physik

Das Fach Naturwissenschaften kombiniert die Fächer Biologie (die Lehre vom Leben), Chemie (die Lehre von den Stoffen) und Physik (die Lehre von den Kräften und den Gesetzmäßigkeiten in der Natur)

 

In der 5. und 6. Klasse wird Naturwissenschaften in Halbgruppen unterrichtet. Jede Klasse wird in zwei Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe von einem eigenen Lehrer oder Lehrerin unterrichtet. Die kleine Gruppengröße bietet natürlich viel Raum für Versuche, Gruppenarbeit und ausführlichen Diskussionen. Besonders bei biologischen Fragestellungen wird auf den Unterricht am Naturobjekt viel Wert gelegt. In der Sekundarschule wird der Naturunterricht (Nat) bis zur 8. Klasse weiterhin in Halbgruppen unterrichtet.

 

Ab der 7. Klasse werden die Fächer Biologie, Chemie und Physik im gymnasialen Bildungszweig getrennt unterrichtet. Diese Trennung findet für den Mittleren Bildungsgang ab der 9. Klasse statt (im berufsbildenen Bildungsgang findet bis Klasse 10 ein intergrierter Naturwissenschaftsunterricht statt).

Allerdings wird trotz der Aufteilung in die einzelnen naturwissenschaftlichen Fachgebiete unter Bezug aus die Bildungsstandards der Kultusministerkonfernez ein konzeptionelles, verbindenen Grundwissen vermittelt, das die einzelnen Fachinhalte nicht nebeneinander sondern in einem Zusammenhang vermittelt. Somit sind auch Problematisierungen von Themen möglich, die fächerübergreifend sind oder sich mit Problemen und Fragestellungen aus dem Alltag und der Gesellschaft befassen. Besonders am Gymnasium soll durch experimentelles und wissenschaftspropädeutisches Arbeiten eine solide Vorbereitung auf die Oberstufe ermöglicht werden.

Eine weitere Vertiefung in die Naturwissenschaften bietet die Wahl des Wahlpflichtfaches Nautwissenschaften ab der 8. Klasse Gymnasium bzw. 7. Klasse der Sekundarschule. Dabei werden halbjährliche Themen bearbeitet, die eine Vertiefung und eine Erweiterung der naturwissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten ermöglichen. Auch hier wird ein fächerübergreifender Schwerpuntk gelegt. Die Auswahl der Themen bietet die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen oder ethischen Fragestellungen und deren Wechselbeziehungen zu den Naturwissenschaften zu beschäftigen.

Derzeit werden drei Themenkomplexe behandelt:

Evolution und Artenvielfalt: Welche Theorien und Vorstellungen gibt es, die die Entwicklung und Veränderung von Arten beschreiben? Was bedeutet Artenvielfalt, welche Bedeutung hat sie für die Menschheit? Welche Gruppen von Lebewesen gibt es und in welchem Zusammenhang stehen sie? Neben der Theorie sollen die Schüler und Schülerinnen in Projekten praktisch arbeiten, z.B. in dem die Forschungsprojekte planen, durchführen, auswerten und präsentieren. Mit solchen Projekten können die Schüler, wenn sie möchten, dann auch bei Jugend forscht teilnehmen.

Alkohol: Die Kulturgeschichte, Biologie, Chemie und Physik der Alkohole. Medizinische und physiologische Aspekte des alkoholkonsums. Sucht, ihre Entstehung und die Grundlagen. Auch hier arbeiten die Schüler praktisch. Es wird unter anderem Alkohol hergestellt, destilliert und in einem Praktikum an der Hochschule Bremerhaven die Alkoholkonzentration bestimmt.

Ökologie: Die Wechselwirkung der Lebewesen mit ihrer belebten und unbelebten Umwelt. Beziehungspflege und deren Erklärungen am Boeispiel der Nordee und des Wattenmeeres. Dabei werden auch aktuelle Entwicklungen wie die Änderung des Klimas und die zunehmende Ausbeutung der Meere behandelt sowie deren Auswirkungen auf die Menschen und die Tiere. Den Abschluss bildet eine große Exkursion zur Wattenmeerstation Dorum.

 

 

Wem das immer noch nicht reicht, der sei sowieso herzlich eingeladen, sich an den Projekten von "Schüler experimentieren" oder "Jugend forscht" zu beteiligen.

 

 
Copyright © 2008 Wilhelm-Raabe-Schule. All rights reserved. Supported by KepriPortal